Sulapac - die Antwort auf Microplastik

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Sulapac - die Antwort auf Microplastik - Sulapac - die Antwort auf Microplastik?

Blog Sulapac 07/2002 Microplastik und wie man es vermeidet

Hallo liebe Freunde,

heute gehts im Blog um ein sehr leidiges Thema für das wir schon seit Jahren, bis vor kurzem leider erfolglos, eine Lösung suchen.

Das leidige Thema heißt nachhaltige Verpackungen im Weiteren und Mikroplastik im speziellen Sinn.

Wir haben für die von euch, die Wert auf eine mikroplastikfreie Verpackung legen aus dem Grund ja schon lange das violette Mironglas im  Sortiment, aber das ist von der Nachhaltigkeit her nicht so gut wie es aussieht. Es ist schwer, belastet also beim Transport die Umwelt mehr als leichtere Verpackungen, verursacht sehr hohe Energiekosten bei der Herstellung und solange es nicht in einem Pfandsystem oder ähnlichem sehr häufig zum Einsatz kommt ist es der herkömmlichen Plastikdose aus PE was die Nachhaltigkeit angeht deutlich unterlegen. Aber es verursacht, und das ist der große Vorteil, kein Mikroplastik. Verrotten tut es allerdings auch nicht wirklich, bzw. es dauert sehr sehr lange bis es in sehr kleine Bestandteile zerfallen ist. Aber man kann Glas natürlich recyceln, passiert nur leider nicht in jedem Fall und dann landet es doch auf der Müllkippe am Ende.

Für die von uns ebenfalls eingesetzte PE Dose gilt in etwa das selbe. Eigentlich keine schlechte Verpackung, viel nachhaltiger als die Meisten denken wenn sie entsprechend professionell verbrannt oder recycled wird, sie ist leicht, preiswert, energieeffizient in der Herstellung  und die Rohstoffe dafür sind ausreichend vorhanden. Aber wird sie eben oft nicht und landet dann auch auf dem Hausmüll, dort zerfällt sie dann in Mikroplastik und das macht alle anderen Vorteile zunichte.

 

Ihr wisst es vielleicht nicht, aber wir nehmen laut einer Studie der Univercity of Newcastle von 2019 mittlerweile etwa eine Kreditkarte Plastik (so ungefähr 5 Gamm) als Mikroplastik über Nahrung und die Luft  in unseren Organismus auf,  pro Woche!  Das kann nicht gut sein, zumal nur ein Teil davon von uns auch wieder ausgeschieden wird. Fische sind noch viel schlimmer dran, das Meer ist voll davon und die Fische baden sozusagen darin, essen es, atmen es mit dem Wasser ein und reichern es dadurch in den Kiemen an.  Wir essen dann wieder die Fische und damit das Plastik, das gilt leider in etwas geringerem Maß auch für alle anderen Lebensmittel ... Mikroplastik kann man mittlerweile in praktisch allem finden was es auf diesem Planeten gibt. Also vegetarisch oder vegan leben schützt euch auch nicht.

Auch deutsche Meere leiden unter Plastikmüll | Umweltbundesamt

 Es müssen  also unbedingt Lösungen für dieses Problem gefunden werden, Plastik ist nicht wirklich gesund, für uns nicht, für die Fische und anderen Tiere nicht und auch nicht für die Pflanzen. Für nichts und niemand um es auf den Punkt zu bringen.

Diese beiden finischen Damen haben eine Lösung  gefunden bzw. erfunden.

Sie heissen Suvi Haimi und Laura Kylloenen, sind anerkannte  Biochemikerinnen und haben ein Granulat entwickelt aus nachwachsenden, nachhaltigen Rohstoffen, das man genauso verwenden kann wie herkömmliches Plastikgranulat, also man kann die selben Maschinen benutzen wie bei normalem Plastik, aber es ist vollständig industriell kompostierbar, das heißt es zerfällt vollständig auf der Deponie und es entsteht kein Mikroplastik 

 Daneben kann man es auch mechanisch oder chemisch recyclen und das mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Unternehmen der beiden Fininnen, es heißt Sulapac, arbeitet aktuell auch an einem Kreislauf, sprich Pfandsystem, für die Dosen. Wer mehr und Genaueres dazu wissen will findet detailierte Infos auf der Website des Herstellers , Link steht unten bei den Quellen.

Leider ist es wie so oft und die Dinge die wirklich gut und nachhaltig sind haben ihren Preis. Der einzige wirkliche Nachteil der Dose ist nämlich das sie um ein Vielfaches teurer ist als eine herkömmliche Plastikdose, also wirklich viel viel teurer. Aber das wird sich hoffentlich ändern wenn mehr Hersteller und Kunden  auf diese Art der Verpackung setzen um zukünftigen Generationen auch noch ein Leben auf unserem schönen Planeten zu ermöglichen. Wir sind bereit dazu und verpacken unsere bekannte nachhaltige, tierversuchsfreie, kaltgepresste, naturbelassene und fair gehandelte Bio Sheabutter jetzt auch in einen Sulapac Tiegel. Wir verzichten damit der Preis nicht ganz exorbitant wird auf einen Teil unserer Marge und bieten euch ab jetzt die Sheabutter im 150 ml Tiegel für 19,95 Euro in unserem Webshop an. (die ersten Wochen wird es sogar einen Einführungspreis geben, aber lange können wir uns das wahrscheinlich nicht leisten)

Hier gehts direkt zur Sulapac Dose mit Sheabutter gefüllt

Wir wissen das ist ein stolzer Preis für 150 ml Sheabutter, aber eigentlich müssten wir sie im Vergleich zur Shea in der PE Dose noch höherpreisig verkaufen. Machen wir nicht, um jedem die Möglichkeit zu geben diese neue Art der Verpackung selbst kennenzulernen und seinen kleinen Teil beizutragen für eine möglichst schnelle und weitreichende Verbreitung der Dose. Je schneller das geht, desto preiswerter wird die Dose in Zukunft sein und sobald das soweit ist werden wir den Preis natürlich nach unten anpassen.

Die Dose sieht super aus und kann nachdem keine Sheabutter mehr drin ist auch noch lange für andere Dinge verwendet werden. Allerdings nur für solche auf Öl bzw. Fettbasis, für wasserbasierte Produkte gibt es seit Neuestem auch ein Material von Sulapac, allerdings noch nicht bei uns.

Chanel und viele andere bekannte Anbieter für herkömliche Kosmetik haben die Dose auch schon im Einsatz bzw. Partnerschaften mit Sulapac, da wollen wir als Anbieter von 100% nachhaltiger Naturkosmetik nicht nachstehen und bei uns ist dann  natürlich auch der Inhalt wie schon immer komplett nachhaltig, fair gehandelt und zu 100% Natur.

Soweit wir wissen sind wir der erste kleine Naturkosmetikhersteller in Deutschland der in Sulapac Dosen abfüllt und es war nicht leicht diese Dosen in kleineren Stückzahlen wie wir sie brauchen überhaupt zu bekommen. 

Wir sind stolz darauf es geschafft zu haben und hoffen euch ist das genauso wichtig wie uns und ihr unterstützt das Ganze mit eurem nächsten Einkauf und entscheidet euch gegen Mikroplastik. Wenn das Viele von euch tun werden wir unsere Produktion im Laufe der Zeit komplett auf Sulapac umstellen, versprochen. Für eine bessere Zukunft. Helft mit, wir können das nur gemeinsam schaffen.

Euer Team vom Afrikahandel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

https://www.newcastle.edu.au/newsroom/featured/plastic-ingestion-by-people-could-be-equating-to-a-credit-card-a-week

https://packaging-journal.de/barriere-ohne-mikroplastik-rueckstaende/

https://www.eskp.de/schadstoffe/auswirkungen-plastikmuell-umwelt-935849/

https://www.sulapac.com/

https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/was-ist-mikroplastik

 

 

 


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